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Sind wir ein kundenzentriertes Team?





Die zunehmende Marktsättigung und sich verändernde Kundenanforderungen erfordern einen Wandel hin zu kundenzentrierten Geschäftsmodellen. Unser Klassifikationsmodell bietet einen praktischen und pragmatischen Ansatz für Unternehmen und Teams, die bestrebt sind, kundenorientierter zu werden.


Eine produktorientierte Geschäftsstrategie konzentriert sich auf das Produkt selbst und treibt das Unternehmen dazu an, die innovativsten und überlegenen Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen zu liefern. Im Gegensatz dazu betont eine lösungsorientierte Geschäftsstrategie das Erlangen und kontinuierliche Vertiefen von umfassendem Kundenwissen. Sie strebt danach Lösungen zu schaffen, die den Bedürfnissen und Anforderungen der Kunden entsprechen.


Entlang dieser beiden Dimensionen – Produkt vs. Lösung und "know your product" vs. "know your client" – lassen sich Unternehmen in vier Kategorien einteilen:


Aspekt

Produktorientiert

Produktverkäufer

Auftragnehmer

Kundenzentriert

Fokus

Entwicklung und Verfeinerung von Produkten

Aggressives Marketing und Verkauf hochwertiger Produkte

Produktion oder Beschaffung von Produkten, abhängig von Zwischenhändlern

Priorisierung der Bedürfnisse, Präferenzen und des Feedbacks der Kunden

Produkt-zyklus

Kontinuierliche Schleife aus Entwicklung, Feedback, Verfeinerung

Schnelle Entwicklung und Markteinführung

Fokus auf Produktion oder Beschaffungsstufen

Produkte, die auf Kundenfeedback basieren, werden entworfen und entwickelt

Kundeninteraktion

Beschränkt auf Berücksichtigung während der Entwicklung

Verkaufsteam konzentriert sich auf das Überzeugen der Käufer

Minimaler direkter Kontakt mit Endkunden

Hohe Engagement, häufiges direktes Feedback

Innovation

Fokus auf Produktinnovation

Produktinnovation wird vom Verkaufsteam kommuniziert

Beschränkt auf Produktionseffizienzen

Getrieben von Kundenbedürfnissen und Feedback

Wettbewerb

Konkurriert durch überlegene Produkte

Konkurriert durch aggressives Marketing

Konkurriert durch Bedingungen und Beziehungen mit Zwischenhändlern

Konkurriert durch maßgeschneiderte Produkte/Dienstleistungen für Kundenbedürfnisse

Marge

Potenziell höher, aber durch F&E-Kosten ausgeglichen

Potenzial für schnelles Umsatzwachstum, aber hohe Vertriebskosten

Durch Zwischenhändleranteil gedrückt

Potenzial für Premium-Preise, höherer Kundenlebenszeitwert

Vorteile

Differenzierung durch überlegene Produkte, starke Markenreputation

Schnelle Marktdurchdringung, starke Kundenbeziehungen

Reduzierte Marketing- und Vertriebskosten, Fokus auf Kernaktivitäten

Hohe Kundenzufriedenheit, Loyalität, nachhaltiger Wettbewerbsvorteil

Nachteile

Risiko der Marktfehlanpassung, hohe Kosten, begrenztes Kundenengagement

Ressourcenintensiv, Risiko der Marktfehlanpassung, Vertrieb über Kundenbedürfnisse

Abhängigkeit von Zwischenhändlern, reduzierte Kontrolle über Markenrepräsentation

Herausforderungen bei der Balance zwischen Anpassung und Skalierbarkeit, Ausrichtung der Organisation, Management der Kundenerwartungen

Die Verbesserung der Kundenorientierung erfordert einen an die Eigenheiten der Organisation angepassten und massgeschneiderten Leitfaden. Eine klare Vision und eine robuste Strategie sind essentiell. Ein pragmatischer, disziplinierter Ansatz, der zu schrittweisen Verbesserungen führt, wird langfristigen Erfolg und Nachhaltigkeit in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt sicherstellen.


Kein Unternehmen und kein Team sollte sich auf ein solches Abenteuer ohne Unterstützung und Begleitung einlassen.


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